Unterwaldner, unser Magazin

Fit durch den Herbst Viel schlafen Wir schlafen im Durchschnitt nur sieben Stunden. Das ist eine Stunde weniger, als durchschnittlich notwendig wäre. Schlafmangel versetzt den Körper in eine Extremsituati- on, die dann oft auch noch mit den falschen Mitteln, etwa Koffein oder Schlaftabletten als Einschlafhilfe, bekämpft wird. Das stresst den Organismus zusätzlich. Besser ist es, über den Tag verteilt auf ausreichend Erholungspha- sen zu achten. Gesund essen Im Herbst ist eine gesunde, abwechslungsreiche Ernäh- rung wichtiger denn je. Unser Immunsystem funktioniert dann gut, wenn der Körper ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt ist. Ernähren wir uns häu- fig durch Convenience Food, nehmen wir wenig bis keine Nährstoffe auf. Es ist wichtig, qualitativ hochwertig und saisonal zu essen, vor allem Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse ( zwar viele Kalorien, aber wertvol- le Omega-3-Fettsäuren) und Gewürze. Für Abwechslung sorgen, denn Lust am Essen sorgt für gute Laune, die wie- derum Stress abbaut und als Schutzschild wirkt. Raus gehen Durch fehlende Sonneneinstrahlung und dem resultie- renden Mangel an Vitamin D leiden Körper und Geist nicht selten an einer Herbstdepression. Das ist zwar kei- ne Depression im engeren Sinn, kann aber dennoch das psychische Wohlbefinden ganz massiv beeinträchtigen. Bewegung an der frischen Luft, bevorzugt gemeinsam, sowie möglichst viel Sonnenlicht können gegensteuern. Sich bewegen Sich nicht vom kühlen Wetter von Aktivitäten im Freien abhalten lassen, ist entscheidend. Auch im Alltag auf aus- reichend Bewegung achten und nicht immer für jeden auch noch so kurzen Weg das Auto verwenden. Ein Spa- ziergang tut gut und lässt sich oft gar nicht so schwer in die gewohnte Routine einbauen. Jede Art von Bewegung macht gute Laune und stärkt die Abwehrkräfte. Auf sich achten Vielleicht der wichtigste Tipp und etwas, das oft zu kurz kommt. Meist weiss man selbst am besten, was einem gut tut und was nicht. Stress ist Gift für den Körper und schwächt das Immunsystem. Immer wieder Pausen ein- legen, Zeit für sich selbst und Freunde und Familie ein- planen. Für Ausgleich sorgen, etwa mit einem Kurzurlaub oder einem Thermenwochenende. Alkohol, Koffein und Nikotin so gut es geht meiden. Gut lüften Das macht nicht nur frisch und munter, sondern ist auch gut für die Schleimhäute. Diese leiden nämlich unter tro- ckener Heizungsluft, die sie anfälliger für Krankheits- erreger von Grippe und Erkältung machen. Deshalb in Wohnung und Büro regelmässig stosslüften, dabei aber achten, nicht direkt im Luftzug zu sitzen. Auch ein Luftbe- feuchter kann helfen. Mit der kühleren Luft und dem nasskalten Wetter beginnt auch wieder die Zeit der Erkältungen. Auch wenn es Schnupfen und Husten das ganze Jahr lang gibt, häufen sie sich um die Herbst- und Wintermonate. Das liegt vor allem am geschwäch- ten Immunsystem und gereizten Schleimhäuten. Was kann man tun, um gesund durch den Herbst zu kommen? Wohlbefinden

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